Gehoerschutz

Warum ist Gehörschutz wichtig?

An erster Stelle aller berufsbedingten Erkrankungen steht in Deutschland derzeit die Einschränkung des Hörvermögens. Aber auch im Freizeit und Hobbybereich können leicht gesundheitlich bedenkliche Lärmpegel auftreten.

Wer sollte einen Gehörschutz verwenden?

Ein Gehörschutz ist immer dann notwendig, wenn Sie sich in einer Umgebung mit einem hohen Schallpegel aufhalten, z.B. bei der Arbeit in der Nähe von lauten  Maschinen. Am Arbeitsplatz ist ein Gehörschutz ab einer durchschnittlichen täglichen Lärmbelastung von 85 dB(A) vorgeschrieben. Oberhalb eines Lärmpegels von 80 dB(A) muss ein Gehörschutz zur Verfügung stehen.
Ein Gehörschutz sollte ebenfalls getragen werden, wenn höhere Schallpegel nur kurzfristig aber regelmäßig einwirken. Die Gehörgefährdung bei 95 dB(A) über 45 Minuten entspricht etwa derjenigen von 8 Stunden bei 85 dB(A)!

Welcher Gehörschutz ist der Richtige?

Ein guter Gehörschutz schwächt den Umgebungslärm stark genug ab, so dass das Gehör keinen Schaden nimmt und zugleich wichtige akustische Informationen (z.B. Warnsignale) noch wahrgenommen werden können. Genauer gesagt:
Ein guter Gehörschutz sorgt dafür, dass der zulässige Lärmpegel von 85 dB(A) am Ohr nicht überschritten wird.
Der Gehörschutz muss also eine geeignete Schalldämmung haben, die an die Lärmbelastung angepasst ist.

Fast ebenso wichtig ist der Tragekomfort: Ein Gehörschutz kann nur konsequent getragen werden, wenn dabei keine Schmerzen entstehen oder die sprachliche Verständigung eingeschränkt ist.

Welche Arten von Gehörschutz gibt es?

Es gibt Gehörschutzstöpsel, Kapselgehörschützer und individuell angefertigte Otoplastiken.

Alle haben Ihre Vor- und Nachteile. Mehr dazu im jeweiligen Abschnitt.